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Spiez

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     Der Partnerschaftsvertrag wurde im Jahre 1997 unterzeichnet.

     Die Gemeinde Spiez ist durch ihre wunderschöne Lage am Thunersee bekannt. Der See liegt im südlichen Teil des Kantons Bern am Fusse der Berner Alpen. Viele Ausflugsmöglichkeiten bieten sich sowohl im Sommer als auch im Winter an.

     Archäologische Funde beweisen erste Siedlungen an dieser Stelle schon um Eintausend Jahre vor Christus. Der älteste Teil der Schlossanlage geht ins 10. - 11. Jahrhundert zurück. Die Geschichte von Spiez ist eng mit dem Schloss verbunden. Die Burganlage wurde jahrhundertelang der "goldene Hof" genannt, was darauf schliessen lässt, dass der grossangelegte, mit hohen Mauern bewehrte Hof mit der einzigartigen Aussicht die Besonderheit der Anlage ausmachte. Die das Schloss umgebenden Weinberge sind über die Region hinaus bekannt. Zu den Siedlern von damals zählten vor allem Bauern, Fischer und Winzer.

     Spiez (urkundlich 762 als Spiets erwähnt) ist gallischen Ursprungs, geht also in der Namensgebung auf die keltischen Helvetier zurück. Der Name Spiez entstand wahrscheinlich aus dem gallischen Wort "spijates", was Dornen bedeutet und an den in den See vorspringenden Halbinsel- Dorn denken lässt. Der Name und damit auch das Wappen beziehen sich auf die geografische Lage mit drei in den See hinaus ragenden Landzungen Spiezberg, Schlosshalbinsel und Bürghügel.

     Schon in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts entwickelte sich der Tourismus dank Einführung der Dampschifffahrt auf dem Thunersee. Fast gleichzeitig entstanden Eisenbahnlinien. Spiez hat sich zu einem wichtigen Verkehrsknoten entwickelt. Seit 1970 ist Spiez auch ans Autobahnnetz angeschlossen. Mit Haupt- und Passstrassen sowie Bahnlinien bestehen Verbindungen über die Alpen hinweg nach Süden. Wegen der zentralen Lage sind verschiedene weiterführende Schulen entstanden.

     Zu Spiez gehören vier weitere Ortsteile, sogenannte Bäuerten (früher selbständige Siedlungen): Faulensee, Hondrich, Spiezwiler und Einigen.

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